131: SLEVOGT, M.,

Maler (1868-1932). E. Brief mit e. U. ("Max"). O. O., dat. 11. 8. (19)16.
Startpreis: 300 - 450,- €


An seinen Freund Karl von Wenninger (1861-1917), Generalleutnant und Führer des XVIII. Reserve-Korps im Ersten Weltkrieg. – Zum „Kriegstagebuch“, das 1917 bei Cassirer in Berlin erschien: „Ich hoffe, du bist inzwischen in den Besitz unseres Kriegstagebuches gekommen u(nd) mit den kleinen Umänderungen, die meiner Ansicht nach dem Text nichts von der Frische genom(m)en haben, – u(nd) mit dem Ganzen [unterstrichen] zufrieden!“ – Ferner mit der Bitte um Unterstützung bei der Eingabe für einen Freund oder Verwandten namens Walter an Major von Kessler wegen einer Stelle. „Da Walter bei Kriegsausbruch u(nd) lange vorher gerade bei Ploesti in Petroleumbohrungen als Betriebsleiter tätig war, die Verhältnisse sonst genügend ken(n)t u(nd) von früher her, zu seines Vaters Lebzeiten, in der Petroleumbranche überhaupt gearbeitet hat, …“ – Mittig mit Faltspur und kleinen Knicken an den Ecken.

DAZU: Postkarte mit e. U. und kleiner Skizze (Soldat mit Spaten) von Max Slevogt sowie Unterschriften weiterer Personen. Dat. (Berlin), 18. 12. (19)15. – Ebenfalls an Generalleutnant von Wenninger. – Der Text von anderer Hand: „Der Gastfreundschaft Ihrer verehrten Frau Gemahlin folgend sind heute zum bayr. Abendmahl versam(m)elt folgende Freunde“. Neben Max Slevogt unterzeichneten seine Gemahlin Antonie, der Kunstsammler Rob(ert) Goering und dessen Gemahlin Emma sowie ein Cor. (?) Bucher. – Die Bildseite mit Marinedarstellung. – Eine Ecke geknickt, leicht fleckig.