95: MARCKS, G.,

Bildhauer (1889-1981). E. Brief mit e. U. Dat. Köln, 4. 8. (19)72. 1 1/2 S. Fol. – Mit e. adressiertem Kuvert. (2)
Startpreis: 200 - 300,- €


Ausführlicher Brief an die mit dem Ehepaar Marcks befreundete Frau Dr. S. Herele in Rosenheim. – Marcks entschuldigt sich zunächst für die späte Antwort auf einen Brief und bedankt sich für einen Katalog der Glyptothek. Er übt Kritik an den „neuen Purifizierungen“ und spricht sich für Ergänzungen der antiken Skulpturen aus, sofern sie kenntlich gemacht werden. „Dennoch bin ich noch jedesmal gedemütigt erquickt und bestätigt von den Figuren von Olympia gekommen. Geist spricht eben zu Geist“. Ferner erwähnt er seine eigenen Werke „Still allein“ und den „Lübecker Crucifixus“.

Beiliegen 3 Grußkarten mit Holzschnitt von Gerhard Marcks, davon 2 mit e. Neujahrsgruß („Prosit 1970“ und „Prosit 1979“) und e. U. von Gerhard und Maria Marcks, eine mit e. Widmung „Herzlich dankt der 80 jährige“ und e. U. von Gerhard Marcks; weitere Beilagen, darunter eine e. Postkarte von Marie Marcks mit e. U.