987: KANT – SCHMIDT, W.,

Über das sinnliche Erkenntnißvermögen. Eine Vorlesung als Beytrag zu einer faßlichen Darstellung der Kantischen Begriffe von Raum und Zeit. Hildburghausen, Hanisch, 1797. 72 S. Hldr. d. Zt. (ganz leicht berieben und etw. bestoßen). (141)
Schätzpreis: 500,- €
Ergebnis: 330,- €


Einzige Ausgabe. – Hamberger/Meusel X, 607. Adickes 2010: "Schmidt’s exposition is not very happy; – free from serious mistakes, but inaccurate on many points of detail. It renders the author’s aim of popularity and general intelligibility difficult of achievment, being diffuse and unnessecessarily repetitious." – Wilhelm Schmidt war zur Zeit der Veröffentlichung dieser seiner Schrift Kandidat des Predigtamtes zu Meiningen und hat noch einige wenige andere Arbeiten anonym veröffentlicht, dann verliert sich seine Spur. – Von größter Seltenheit: über den weltweiten Katalog können wir nur das Exemplar in der Wessenberg-Bibliothek Konstanz nachweisen. – Leicht gebräunt, vereinzelt braunfleckig.

VORGEB.: SCHULTZ, J., Prüfung der Kantischen Critik der reinen Vernunft. 2 Bde. Königsberg, Nicolovius, 1789-92. Mit 2 gleichen Titelvign. VI, 242; VI, 296 S. – Erste Ausgabe. – Adickes 734. ADB XXXII, 717. – Johann Schultz (1739-1805) war Professor der Mathematik in Königsberg und "einer der ersten Anhänger und Erläuterer der kritischen Philosophie Kants" (Ziegenfuß II, 494). – Titelseite des ersten Teils mit Besitzvermerk, beide Teile leicht gebräunt und etwas braunfleckig.