979: SWOBODA, A.,

Harmonielehre. Wien, Selbstvlg., 1828. Mit 3 gefalt. gestoch. Musikbeilagen. XXIV, 171 S., 2 Bl. Orig.-Brosch. (mit Besitzerstempel, leichte Altersspuren). (8)
Schätzpreis: 500,- €


(Swoboda, System der Tonsetzkunst, Tl. I). – Heinsius VIII/2, 311 (reproduziert im GV CXLIII, 22). – Ausführlich über den Einsatz enharmonischer Akkorde, die noch Mattheson verboten hatte und deren Verwendung bis Anfang der zwanziger Jahre Carl Czerny zum Vorwurf gemacht wurde (S. 103-112). – Der Komponist und Musiktheoretiker August Swoboda (1795-1863) lebte zuletzt als Generalbaß – und Harfenlehrer in Graz. "Nach derzeitigem Forschungsstand (2013) ist er als Musiktheoretiker weit höher einzuschätzen denn als Komponist, wenngleich seine musiktheoretischen Schriften zum Teil auch zwiespältig aufgenommen und beurteilt wurden" (Österreichisches Musiklexikon online, s. v. Swoboda, August). – Titel mit Besitzerstempel, leicht fleckig, gering gebräunt. – Selten.