923: SCHUBERT, F.,

Deux quatuors pour deux violons, alto et violoncelle. Oeuv. 125. No. I (und II). Wien, Witzendorf, o. J. (Plattennummern 2662 und 2663; um 1844). Zus. 8 Stimmhefte. Gr.-4º (34,2 x 25,5 cm). Lose Lagen ohne Einband. (114)
Schätzpreis: 260,- €


Titelauflagen der Erstdrucke. – Vgl. Deutsch 87 und 353. – Die beiden Quartette Op. post. 125 sind in den Jahren 1813 und 1816 (letzteres datiert in Schindlers Verzeichnis) entstanden, blieben zu Lebzeiten ungedruckt und wurden erst um 1840 gemeinsam unter der postumen Opuszahl 125 bei Josef Czerny in Wien publiziert. Adolf Othmar Witzendorf, der seit 1842 als Verleger die Handlungsbefugnis hatte, hat die Platten übernommen und nur wenig verändert. Den alten Plattennummern wurden dabei die Initialen Witzendorfs vorangestellt. – Vor allem in den breiten Rändern etw. fleckig und gebräunt.

Beiliegt ein Sammelband mit den Stimmen der ersten Violine von Streichquartetten von Cherubini, Kiel, Rubinstein, Dittersdorf, Volkmann, Raff und Franz Ries. Am Anfang die Violinstimme von Franz Schuberts Quartett "Der Tod und das Mädchen" (Deutsch 810), in der "Nouvelle edition" bei Witzendorf in Wien, von den Platten der Erstausgabe bei Czerny (2686, Erstdruck um 1831, Nachdruck wohl gegen 1845).