82: BESSLER VON WATTINGEN –

Teilnachlaß von Karl Thaddäus Bessler von Wattingen (1785-1876) mit ca. 30 Briefen, ca. 10 Urkunden und ca. 20 anderen Schriftstücken (zus. ca. 150 Seiten, tls. in Abschrift). 1785-1876. Verschied. Formate. Mit Wappengouache und mont. Wappen in Federzeichnung. – Tls. Doppelblätter. Die Briefe tls. mit lithographiertem Kopf, oft mit (tls. papiergedecktem) Siegel, eine Pergamenturkunde mit Bleibulle. (157)
Schätzpreis: 400,- €
regelbesteuert 19% MwSt.
Ergebnis: 240,- €


Umfangreicher Teilnachlaß mit persönlichen und amtlichen Briefen und Dokumenten. – Karl Thaddäus Bessler von Wattingen wurde 1802 in das k. k. Reisky Infanterie-Regiment aufgenommen und 1841 als Hauptmann des k. k. Regiments Baron Mayer Infanterie Nr. 45 in den Ruhestand versetzt. Anläßlich der Ernennung zum Kämmerer von Erzherzog Rainer 1852 wurde ihm der Oberstleutnants-Charakter ad honorem zugeteilt. Seinen Lebensabend verbrachte er in Graz.

Enthalten sind unter anderem die in Straßburg ausgestellte Geburtsurkunde, ein Zeugnis über den Besuch des Bischöflichen Gymnasiums in Regensburg, Briefe und Zeugnisse zur militärischen Laufbahn und zur Besoldung, ein Stammbaum (datiert Uri, 12. 4. 1834), eine Pergamenturkunde über eine Ordensverleihung des Johanniterordens mit Bleibulle (datiert 13. 9. 1855), Dokumente zu Vermögensverhältnissen sowie eine Todesanzeige. Unter den persönlichen Schriftstücken ein Brief an die Schwester und einer an den Neffen, daneben auch Koch – und Heilmittelrezepte, ferner eine Abschrift des Adelsdiploms der Bessler von 1653, eine Gouache mit dem Rentzischen Wappen der mütterlichen Familie, eine Pergamenturkunde (datiert 14. 11. 1758) und beglaubigte Abschriften von Urkunden aus den Jahren 1759 und 1760. – Meist nur leichte Altersspuren.