817: HASSELWANDER, A.,

Ein Anatomischer Totentanz. Unter Mitwirkung von Kunstmaler Fritz Skell. München, Bergmann, 1926. 4º. Mit 50 Tafeln in Lichtdruck und zahlr. Abb. im Text. 27 S. OHlwd. (31)
Schätzpreis: 1.500,- €
Ergebnis: 1.900,- €


Fischer 586. – Albert Haßelwander (1877-1950) war Professor für Anatomie an der Universität Erlangen und Autor des im selben Jahr erschienenen "Atlasses der Anatomie des menschlichen Körpers im Röntgenbild". – Die Tafeln zeigen männliche und weibliche Akte unterschiedlichen Alters in dramatischen Posen, auf der gegenüberliegenden Seite werden diese erotischen Bilder konterkariert von schaurig-morbiden Pendants, Skeletten jeweils in denselben Posen. Haßelwander stellt sich selbst in die Tradition des Totentanzes aus Mittelalter und Frühneuzeit und liefert eine moderne Interpretation. – Papierbedingt leicht gebräunt. – Beiliegt der Verlagsprospekt mit Bestellschein. – Selten.

The plates depict female and male nudes of various ages in dramatic poses. These seemingly erotic images are opposed by their eerily morbid counterparts, skeletons mirroring said poses. With this work Haßelwander delivers a new and fresh take on the Danse Macabre of the Middle Ages and early modern period. – Slightly browned due to paper quality. – Enclosed is the publisher’s broshure with order sheet. – Rare. – Original half cloth.