80: BILL, M.,

Künstler (1908-1994). 16 e. Briefe und ein masch. Brief, jeweils mit e. U. (zus. 23 Seiten). Ca. 1953-68. Meist Fol. – Wenige mit gedrucktem Briefkopf. – Meist mit e. adressiertem Kuvert. (109)
Schätzpreis: 1.200,- €
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Der früheste in der Sammlung enthaltene Brief mit gedrucktem Briefkopf der von Max Bill mitbegründeten Hochschule für Gestaltung Ulm, die er von 1953-1956 als erster Rektor leitete. Die gezeichnete Datierung ist wohl aufzulösen als 6. 1. (Dreikönigstag) (19)52/53. – Die übrigen Briefe stammen aus der Zeit vom September 1958 bis September 1968, sämtliche an eine Geliebte. Zur Sprache kommen meist Reisepläne und Ausstellungen oder das Angebot einer Professur in München. In dem maschinenschriftlichen Brief, dat. 25. 5. (19)59, heißt es: "hingegen habe ich das kriegsbeil wieder ausgegraben und plane allerhand dinge", vermutlich in Anspielung auf Querelen mit der HfG Ulm. – Einige Beilagen, darunter ein Typoskript (4 Seiten), dat. 7. 3. 1968, mit dem Betreff "Entgegnungen der Hochschule für Gestaltung zu den jüngsten Verlautbarungen Max Bills", mit einigen hs. Streichungen und Anmerkungen. – Geringe Altersspuren.