725: ARCHITEKTUR – (HIRT, A.,

Die Baukunst nach den Grundsätzen der Alten). Nur der Tafelbd. (Wohl Berlin, Realschulbuchhandlung, 1827). Fol. 33 lithogr. Tafeln, tls. mit Aquatinta. Hldr. d. Zt. (Gelenk gering eingerissen, beschabt und fleckig). (161)
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Kruft 611, Anm. 34. – Vgl. Ornamentstichslg. Berlin 2058. Borroni II, 10721 (jeweils die EA 1809). – Aloys Hirt (1759-1837) hatte die antike Architektur in Rom studiert, wo er auch mit Goethe in Kontakt getreten war. Mit seiner Suche nach einem der Architektur innewohnenden Prinzip, einer absoluten und idealen Konstruktionsweise, die er bei den antiken Baumeistern festzustellen meint, ist Hirt ganz den klassizistischen Strömungen seiner Zeit verhaftet. – Die Tafeln zeigen zahlreiche Ornamente und Konstruktionsschemata von Tempeln, Kuppelbauten, Triumphsäulen, Fassaden u. v. m. – Fliegender Vorsatz und Tafel I verso gestempelt (ausgeschiedenes Bibliotheksexemplar), Reihenfolge in sich verbunden, etw. fleckig.