5318: HACK, KLAUS

(geboren 1966 in Bayreuth), Ohne Titel. Zwei Aquarelle auf chamoisfarbenem Papier. Sign., nicht bezeichnet, dat. 2003. 22 x 19 und 23 x 18 cm. – Unter Glas (ungeöffnet). (102)
Schätzpreis: 800,- €


Der Bildhauer Klaus Hack studierte zuerst an der Akademie in Nürnberg bei Wilhelm Uhlig und anschließend an der Akademie in Berlin bei Rolf Szymanski und Lothar Fischer. Seine abstrakten, anthropomorphen Werke nehmen stets den menschlichen Körper als Ausgangspunkt, verfremdet und auf seine wesentlichen geometrischen Formen Kugel, Kegel und Zylinder reduziert. Auf den vorliegenden Aquarellen hat der Künstler diesen Ansatz in die Zweidimensionalität gebannt. Die beiden abstrakten Blätter erscheinen auf den ersten Blick etwas schwer, doch bei genauer Betrachtung entfaltet sich der Charme der filigranen Details, wie sie Hack auch in seinen Holzskulpturen ausarbeitet. Die jeweils zentral plazierten Figuren scheinen mit weit geöffneten, tänzerisch leichten Armen aus dem Raum, aus der Ebene zu driften, wodurch die Arbeiten eine ungeheure Leichtigkeit gewinnen. Unterstützt wird dies durch die delikaten Röcke, die halb transparent und schwerelos als Unterbauten dienen. – Minimal gewellt.