512: HÄVECKER, J. H.,

Der lebendig-todte Trunckenbold, durch Vorstellung lasterhaffter Trunckenheit, in welcher Deutsch-Land, als in einer schrecklichen Sünd-Fluth, endlich wird ertrincken und versincken; aus seinem sündlichen Todten-Schlaff erwecket, und denen heutigen Voll-Säuffern und Trunckenbolden zur Warnung. Frankfurt und Leipzig, Gensch, 1712. 8 Bl., 125 S. Hpgt. d. Zt. (Remboîtage; stärker berieben und fleckig). (11)
Schätzpreis: 200,- €
regelbesteuert 7% MwSt.
Ergebnis: 200,- €


Einzige Druckausgabe. – Jöcher/Adelung II, 1719. Kosch VII, 94. VD 18 10505202. – Johann Heinrich Hävecker (1640-1722) war Rektor, Diakon und erster Prediger in Calbe an der Saale. – Drittes Stück eines ehemaligen Sammelbandes, auf der Titelseite hs. alt entsprechend numeriert, alle Seiten von derselben Hand paginiert von 365 bis 506; einige Seiten mit Anstreichungen in Bleistift in margine, Bundsteg mit durchgehendem Wurmloch (Text nicht betroffen), gleichmäßig leicht gebräunt. – Beide Vorsätze stammen aus dem ursprünglichen Sammelband; das vordere fliegende Blatt ist verso beschriftet mit den Kurztiteln aller zehn Stücke des Bandes, den wir damit im vorliegenden Katalog virtuell wiederherstellen: Der Sammelband bestand außer dem Stück hier in der Reihenfolge der Bindung aus den unter den Losnummern 487, 508, 509, 513, 515, 516 und 830 angebotenen Werken.