5039: LACHER, GEORG

(Reisensburg 1809-1882 München), Madonna mit Kind und Johannesknaben. Öl auf Leinwand. In Ligatur monogrammiert "GL" und dat. 1831 (beides geritzt), nicht bezeichnet. 29,7 x 26,5 cm. – In Biedermeierrahmen (leichte Altersspuren). (27)
Schätzpreis: 1.000,- €


Die Madonna in einem Garten mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß. Links neben ihnen der Johannesknabe, begleitet von zwei Engeln, rechts ein Lamm. Die ruhige Gartenszene wird nach hinten von einer Mauer und einem Gebäude abgeschlossen, vor dem Josef bei der Zimmermannsarbeit zu sehen ist. Den Hintergrund nimmt eine italianisierende Hügellandschaft ein. – Der vor allem in Altbayern und im bayerischen Schwaben tätige Maler Georg Lacher erhielt seine Ausbildung zunächst an der Kunstschule in Augsburg, bevor er ab 1828 an der Akademie in München unter anderem bei Peter von Cornelius studierte. Mit ihm war er an der Ausmalung der Münchner Ludwigskirche beteiligt. – Das vorliegende kleinformatige Gemälde stammt aus der frühen Schaffenszeit des gerade 22jährigen Malers und ist ganz dem Stil der in Rom arbeitenden Nazarener verpflichtet. Ein Italienaufenthalt für Lacher ist jedoch nicht überliefert. Auch konnten verwandschaftliche Beziehungen zu unserem Haus nicht nachgewiesen werden. – Mit Krakelee und leichten Farbverlusten, stellenweise berieben.

Madonna and Child with the Infant St. John the Baptist. Oil on canvas. Ligature monogram "GL", dated 1831 (both scratched into the layer of paint), not labelled. 29,7 x 26,5 cm. – Georg Lacher, who was mostly active in Old Bavaria and Bavarian Swabia, received his education first at the art-school in Augsburg and from 1828 on at the Academie of Fine Arts in Munich under Peter von Cornelius. With the latter he painted the interior of the St. Louis Church in Munich. – The present early work of the then 22 years old painter is commited to the style of the Nazarenes in Rome. There are no records of Lacher staying in Italy though. As well as there is no realtion to our house. – With craquelure and light chips, partially rubbed. – In Biedermeier frame (slight traces of age).