35: BEILNGRIES – "MANUAL, DAS LIC(ENTIA)T. HUFNAGLISCHE UND DR. FESSLERISCHE BENEFICIUM

in der unser liebe Frauen-Kapelle, ausserhalb dem obern Statdtthorr zu Beilngries betre(effend)" (Deckeltitel). Deutsche Handschrift auf Papier. Dat. Beilngries, 7. 10. 1823. 136 S. (einige Bl. zwischengebunden), 7 Bl. (einige Seiten und Bl. weiß). Hpgt. d. Zt. (Bezug mit Fehlstellen, fleckig und beschabt). (180)
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Unser Manuskript wurde von dem Benefiziaten Peter Prechtl verfaßt, der das Vorwort mit seiner Unterschrift und seinem Siegel versah. Als Stadtpfarrer von Hirschau (Lkr. Amberg-Sulzbach) resigniert, wurde Peter Prechtl 1822 Hufnaglischer Benefiziat in Beilngries (Lkr. Eichstätt), wo er 1840 verstarb. Auf Basis der dort vorliegenden Quellen stellt er die Geschichte der Hufnaglischen und Dr. Feßlerischen Stiftung von ihrer Entstehung im Jahr 1770 an umfassend dar. Dabei behandelt er etwa den Bau des Benefiziatenhauses 1791, die 1795 eingeführten wöchentlichen Fundationsmessen oder die Frage "Ist das Lic(entia)t Hufnaglische und Dr. Fesslerische Beneficium ein simplex oder curatum Beneficium?!" In das Manuskript wurden von späteren Händen bis 1913 Zusätze eingetragen, etwa zum Bauwesen mit Auflistung der Kosten von 1857 bis 1863; unter den eingebundenen Beilagen etwa ein "Inventarium oder Verzeichniß derjenigen Mobilien, welche dem Beneficium gehören, und nicht Eigenthum eines zeitlichen Beneficiaten sind", datiert Beilngries, 1. 2. 1843. – Etw. fleckig.