3494: WÜRTTEMBERG – (RIEGER, G. C.),

Die Würtembergische Tabea, oder Das merckwürdige äussere und innere Leben und seelige Sterben der weyland gottseeligen Jungfrauen, Beata Sturmin. 3. Aufl. Stuttgart, Metzler und Erhardt, 1737. Mit gestoch. Frontisp. 19 Bl., 376 S. Ldr. d. Zt. (Altersspuren). (248)
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VD 18 vorläufig [Juni 2020] 14730944-001. – Vgl. Mälzer 2425. Wittmann 693. – Biographie der Stuttgarter Pietistin Beata Sturm. "Nach dem Tod der Eltern lebte sie kurzzeitig in Blaubeuren, ehe sie 1713 bei ihrem älteren Bruder in Stuttgart eine Bleibe fand. In ausnehmend selbstloser Weise kümmerte sie sich hier – gleichsam als freischaffende Diakonissin – um die Armen, Kranken und Witwen und wurde zur ‘Wohltäterin der Stadt’. Katholische Heiligkeitsideale aufnehmend, widmete sie sich daneben unablässig der Lektüre der Bibel – dreißig Mal soll sie diese durchgelesen haben – und dem Gebet. Zeitlebens ist sie ehelos geblieben" (BBKL XI, 139).

NACHGEB.: SEEHOFER, A., UND G. C. RIEGER, Das Leben Argulae von Grumbach, gebohrner von Stauffen. Ebda. 1737. 152 S. – VD 18 vorläufig [Juni 2020] 14622696-003. – Biographie der Reformatorin Argula von Grumbach (um 1492-1554), die mit Luther, Spalatin und Osiander in Kontakt stand. – Fliegender Vorsatz entfernt, leicht fleckig, gering gebräunt.