34: BIRGITTEN – AUGUSTINERREGEL UND STATUTEN DES BIRGITTENORDENS.

Deutsche Handschrift auf Papier. Deutschland, um 1760. Mit kalligraphierten Überschriften. 64 Bl. (am Ende einige weiße). Goldgepr. Maroquin d. Zt. mit dreiseitigem Goldschnitt (minimal beschabt). (8)
Schätzpreis: 500,- €


Edel gebundene und in Kurrentschrift sorgfältig kalligraphierte Abschrift der Augustinerregel (15 Blätter) und der Statuten des Birgittenordens (44 Blätter). – Die Statuten des von der Heiligen Birgitta von Schweden (1303-1373) begründeten Ordens ergänzen die Augustinerregel. Mit dem Birgittenkloster in Altomünster (Lkr. Dachau) wurde 2015 die letzte Niederlassung des Ordens in Deutschland aufgelöst. – Fliegende Vorsätze entfernt, gebräunt.

DAZU: BENEDIKTINER – CONSUETUDINES ZUR BENEDIKTINERREGEL. Lateinische Handschrift auf Papier. Deutschland, dat. 1780. Mit kalligraphiertem Titel mit Vign. und kalligraphierten Überschriften. Ca. 180 Bl. Ldr. d. Zt. (Rücken etw. brüchig, gering beschabt). – In zierlicher Antiqua-Kursive kalligraphierte Handschrift, von uns keinem bestimmten Kloster zuzuordnen. – Auf dem fliegenden Blatt ist die Anfertigung "sub auspiciis" von Abt Rayner II. vermerkt, auf dem Respektblatt finden sich Besitzeinträge von Frater Wenceslaus, datiert (1)780, und von Frater Ambrosius, datiert (1)792. – Leicht gebräunt, minimal fleckig.