33: WITTELSBACHER – SCHÖNAU – "DAS DURCHLAUCHTIGSTE GESCHLECHT DES KÖNIGLICHEN HAUSES BAJERN UND DAS JETZIGE KÖNIGREICH BAJERN".

Deutsche Handschrift auf Papier. Dat. Schönau 1817. Mit gefalt. Tabelle; Überschriften in Rot. 206 (recte 203) S. Läd. Ldr. d. Zt. mit Rsch., monogr. "D. H." (Vorderdeckel) und "N. G." (Hinterdeckel). (96)
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Geschichte des Hauses Wittelsbach, aufgezeichnet von dem Minoritenpater Donat Hotz (1748-1818) in Kloster Schönau (in Gemünden am Main). – Donat Hotz, ab 1795 Provinzsekretär und später Generalkommissär der Franziskaner der Oberdeutschen Minoritenprovinz, verfaßte seine Ausführungen zu den Wittelsbachern, insbesondere zu den Mitgliedern des Hauses seit der Erhebung zum Königtum, wie er selbst auf dem Titel vermerkt, "als ein Neujahrs-Geschenk dem Nikolaus Gerhard von Karlstadt", seinem Neffen. Wohl von dessen Hand wurde später der Todestag des Verfassers, 28. Mai 1818, auf dem Titel vermerkt. – In seiner schon zittrigen, aber sauberen Kurrentschrift stellte der Pater eine zweiseitige Widmung an den Neffen voran. Hier heißt es etwa "Die Gelegenheit zu diesem Aufsatz gab mir sein letzter Besuch in Schoenau, wo unser Gespräch an die Prinzeßin Charlotte kam, von der er gehört hätte, sie sey eine bajerische Prinzeßin, und worüber er von mir eine nähere Erzählung mit Vergnügen anhörte." Eine genealogische Tabelle von Otto von Wittelsbach bis hin zu den Kindern von König Max I. Joseph ergänzt seine Ausführungen zu den einzelnen Biographien, aber auch zu den Hofämtern und königlichen Residenzen. – Stellenw. fleckig, leicht gebräunt.