3094: HÜBNER, JULIUS

(Oels/Schlesien 1806-1882 Loschwitz), Christuskopf. Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Papier. In Goldfarbe sign. und dat. 1833. 15,6 x 14,8 cm. – Auf blauen Karton mit goldenen Rahmenlinien montiert, unter Passepartout. (49)
Schätzpreis: 600,- €
Nachverkaufspreis: 300,- €

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Thieme/Becker XVIII, 47 (Biographie). – En face wiedergegebener Christuskopf mit gesenkten Augen und Kreuzesstrahlen in Goldtusche. – Hübner war zunächst für eine geistliche Laufbahn vorgesehen, bevor er sich der Malerei zuwandte und bei Friedrich Wilhelm von Schadow (1788-1862) studierte, dem Begründer der Düsseldorfer Malerschule. Die vorliegende feine Zeichnung entstand 1833, dem Jahr, in dem Hübner von seinem Studienaufenthalt in Rom nach Düsseldorf zurückkehrte. Trotz der strengen Symmetrie behält das Blatt noch ganz den weicheren Charakter von Hübners Frühwerk. Im Folgejahr sollte er eines seiner bekanntesten Werke schaffen: Christus mit den vier Evangelisten (Altarbild für die Kirche in Meseritz, heute Miedzyrzecz, Polen, in situ). Möglicherweise handelt es sich bei dem vorliegenden Blatt bereits um eine erste Studie zu diesem Werk. – Wenige Fleckchen, leicht gebräunt.