3073: JODE – SIBYLLEN –

Sechs anonyme Kupferstiche nach C. Vignon. Bezeichnet, nicht monogr. oder sign., bei Pieter de Jode dem Jüngeren in Antwerpen, nicht dat. (nicht vor 1635). Je ca. 15 x 10,5 cm. – Auf Trägerkarton mont. (57)
Schätzpreis: 400,- €


New Hollstein, De Jode Dynasty VIII, 206, 29, 32, 31, 28, 36 und 37. – Aus einer Folge von 12 Blättern. – Vorhanden sind Darstellungen der hellespontischen und libyschen Sibylle sowie der Sibyllen von Cumae und Delphi, außerdem die Sibylla Agrippina und die Europäische Sibylle, die erst im Mittelalter dem antiken Kanon hinzugefügt wurden (jeweils mit lateinischer Bezeichnung). – Im Gegensatz zu der bekannteren Folge von Rosselet sind hier die Hintergründe weiß und ohne Schraffur. – Tls. in den Plattenrand beschnitten, mit kleineren Ausrissen und Randläsuren, vereinzelt mit Knickspuren, tls. braunfleckig und gebräunt. – Selten.