3020: COMPTON, EDWARD THEODORE

(Stoke Newington 1849-1921 Feldafing; Zuschreibung), "in Val Nardis". Aquarell auf Papier. Nicht sign., ortsbezeichnet, nicht dat. (um 1890). Sichtmaß: 10,3 x 15,3 cm. – Im Passepartout unter Glas (ungeöffnet). (153)
Schätzpreis: 300,- €
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Ergebnis: 200,- €


Im Val Nardis im Trentino (Italien) liegen schroffe Felsen neben üppig bewaldeten und vom Nardis-Wasserfall durchzogenen Hängen. Das wohl aus einem Skizzenbuch stammende Blatt zeigt hinter einer kleinen Brücke und einer einfachen Berghütte steil aufragende Berghänge mit einem Wasserfall, der sich in einer weiteren Stufe im Mittelgrund bricht. – Der aus England stammende Compton ließ sich bereits mit 18 Jahren dauerhaft in Deutschland nieder. Zahlreiche Reisen führten den Landschaftsmaler durch die Gebirge Europas, vor allem die Alpen besuchte er intensiv. Geleitet von einer realistischen Naturdarstellung, sind seine Werke meist geographisch sehr genau. Der Maler Edward Harrison Comton ist sein Sohn. – Minimal gewellt und leicht gebräunt.