2427: QUAGLIO – AUTOGRAPH –

E. Brief mit U. Nicht dat. Wohl München, 1821. 2 S. (115)
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Brief an den Lithographen Johann Nepomuk Strixner (1782-1855). – Bald nach dem Erscheinen der ersten Lieferung der "Sammlung Alt-, Nieder – und Ober-Deutscher Gemälde der Brüder Sulpiz und Melchior Boisserée und Johann Bertram" berichtet der Maler in vertrautem Ton: "Das erste Heft von den Steinabdrucken hat Herrn Boisseree so viel Freude gemacht und gefallen überall so sehr daß ich hoffe diese Blätter werden in Kurzem reißend abgehen." Weiter übermittelt er Kritik und Empfehlungen zur Auswahl des Zeichners für die Domfenster, die Strixner an den Lithographen Alois Senefelder weitergeben soll. Er schließt mit den Worten: "treibe den Senefelder doch recht an daß er die Fenster bald machen läßt, es scheint mir nicht dick genug aufgetragen." – Oben mit Federproben, moderne Unterstreichung, am Rand etw. fleckig, gebräunt. – Drei Beilagen, darunter ein Brief über eine Lieferung von Lithographiesteinen an die Gemeindekanzlei in Waldstatt, datiert Solnhofen, 12. 5. 1859.