2408: LITHOGRAPHIE – INKUNABELN DER LITHOGRAPHIE – DÜRER – (STRIXNER, J. N.),

Albrecht Dürers Christlich-Mythologische Handzeichnungen. (München, Senefelder, 1808). Gr.-Fol. Mit lithogr. Portr., lithogr. illustr. Titel, lithogr. "Vorrede", typographischem "Verzeichniß" und 43 lithogr. Tafeln in verschied. Farben von J. N. Strixner nach A. Dürer. Hldr. d. Zt. (etw. bestoßen, leicht beschabt). (115)
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Erste Ausgabe. – Rümann 2563. Dussler 260, I. Winkler 831, 14, I (von III). Weber I, 31: "Im Jahre 1807 wurde Johann Nepomuk Strixner (1782 bis 1855) beauftragt, Dürers Randzeichnungen zu dem Gebetbuch des Kaisers Maximilian I. nachzuzeichnen und zu lithographieren. Unter Aufsicht und Mitarbeit von Senefelder wurden 1808 insgesamt 43 der berühmten Illustrationen erstmals in der Geschichte der Kunst nachgedruckt. Damit wurden die Meisterzeichnungen Dürers eigentlich erst wieder bekannt. Mit einem Schlag offenbarte die neue graphische Technik ihr Vermögen." – In seiner berühmten Rezension des Werkes vom 10. März 1808 kommt Goethe zu dem Schluß: "Ich wünschte nicht gestorben zu sein, ohne sie [die Nachbildungen] gesehen zu haben." – Exemplar im ersten Druckzustand auf kräftigem Velin in variierendem Rot, Grün, Braun und Dunkelviolett. – Gelenke restauriert, tls. etw. fleckig. – Titel verso mit hs. Besitzvermerk (Sammlung Kamp, Wien 1890).