21: WAPPENBUCH – "DES HEIL. R. REICHS ADELSTANDSERHÖHUNGEN … JOSEPH DES ZWEITEN"

-"... LEOPOLD DES ZWEITEN" – "... FRANZ DES ZWEITEN". 3 Tle. in 2 Bdn. Deutsche Handschriften auf Papier. Wohl Wien, um 1800. Jeweils ca. 24 x 19 cm. Mit 3 kalligraphierten Titeln und ca. 430 Wappendarstellungen, tls. in Federzeichnung, tls. in Federzeichnung über Kupferstich (davon ca. 150 kolor. in Gold und Farbe, ca. 280 laviert) sowie 2 Wappenskizzen in Bleistift. 235; 227 tls. num. Bl. Hldr. d. Zt. mit Rsch. und Rvg. (Kapitale tls. restauriert, Gelenke leicht angebrochen, etw. beschabt). (188)
Schätzpreis: 5.000,- €
Ergebnis: 4.500,- €


Prachtvolle Wappenbücher aus der ehemaligen gräflich Appony’schen Bibliothek im Schloß Oponice (Slovakei), laut Vermerken auf den Titeln "Gesammelt von Joseph v. Heideloff, K. K. Wappenmahler", wohl Joseph Heideloff (1747-1830), Sohn des gleichnamigen Hof-Wappenmalers (1718-1781). – Enthalten sind 214 Wappen aus der Zeit von Kaiser Joseph II. (1786-1790), 84 Wappen aus der Zeit von Leopold II. und 132 Wappen aus der Zeit von Franz II., meist auf den Rectoseiten der Blätter, jeweils mit Namen und Daten der Rangerhöhung beschriftet und oft mit Vermerken zu den Wappenfarben auf den Versoseiten; jeder Teil ist durch ein Register erschlossen. – Gering fleckig. – Provenienz: Laut mont. hs. und maschinenschriftl. Vermerken wurden die Bände 1953 von Hans von Bouroy bei Gilhofer in Wien erworben.

Splendid armorials from the former count’s library in Apponyi Castle in Oponice (Slovakia). – 3 parts in 2 volumes. – According to annotations on the titles "collected by Joseph v. Heideloff, royal and imperial heraldic artist" (1747-1830) and son of the heraldic court painter of the same name (1718-1781). – Included are 214 coat of arms from the times of Emperor Leopold II and 132 coat of arms from the times of Emperor Franz II. Mostly inscribed with name and rank. Each part with index. – Somewhat soiled. – Contemporary half calf with gilt tooling and label on the spine (head and tail partly restored, joints slightly cracked, somewhat scuffed). – According to mounted notes, the volumes were bought in 1953 by Hans von Bouroy at Gilhofer in Vienna.