192: PETRUS DE ROSENHAYM,

Roseum memoriale divinorum eloquiorum. O. O., Dr. und Jahr (um 1483). Mit vielen eingemalten Initialen in Rot; durchgehend rubriziert. 48 Bl. (das erste weiß). Hpgt. d. 19. Jhdts. (gering beschabt, leicht bestoßen). (99)
Schätzpreis: 5.000,- €
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Erste Ausgabe. – Goff R-336. IGI 7668. BMC I, 312. GW M 32724. BSB P-362. Young, Memory, 278: "A mnemotechnical help for the study of the Bible." – Druckort und Drucker sind umstritten; vermutet wurden Ludwig von Renchen in Köln (Proctor) oder eine Entstehung am Oberrhein (Hain). – Hauptwerk des Petrus von Rosenheim (auch Rosenhaym; gest. wohl 1441); als Prior von Kloster Melk war er ein Verfechter der Reform des Benediktinerordens. – Das erste (weiße) Blatt tls. gelöst, mit alt hinterlegtem Einriß und kleinem Eckabriß sowie mit Titel "Rosarium sup(er) bibliam" von alter Hand, fliegender Vorsatz mit Kaufvermerk, datiert 1908, untere Ecke in der ersten Hälfte mit kleinem Wasserrand, leicht fleckig, gering gebräunt. – Breitrandiges Exemplar aus der Wican Free Public Library mit Blindstempel auf dem ersten Blatt sowie Exlibris auf dem Spiegel.

First edition. – First blank almost loose, with backed tear and torn of corner as well as "Rosarium sup(er) bibliam" in old handwriting, flyleaf with purchase note dated 1908, small water stain on the bottom corner in the first half of the work, slightly soiled and tanned. – Wide margined copy from the Wican Free Public Library (blind stamp and bookplate). – 19th centuy half vellum (slightly scrachted and scuffed).