1627: EICHSTÄTT – (REISACH), K. A. (VON),

Caroli Augusti episcopi Eichstaettensis edictum de vita et honestate clericorum. O. O. und Dr., 1839. 16 S. Pp. d. Zt. mit Rtit. "Varia" (etw. fleckig, bestoßen). (169)
Schätzpreis: 500,- €


Siebtes Stück in einem Sammelband mit neun Werken. – ADB XXVIII, 115. – Karl August Graf von Reisach (1800-1869), zunächst auf Wunsch von König Ludwig I. zum Bischof von Eichstätt geweiht und zum Koadjutor des Erzbistums München und Freising ernannt, setzte sich später gegen das von der Monarchie vertretene Staatskirchentum ein. "Als Bischof von Eichstätt war es sein Erstes, für einen tüchtigen Clerus zu sorgen. Er erließ eine instructio de vita et honestate clericorum, die er als Diöcesangesetz publicirte" (ADB). – Über den weltweiten Katalog nur zwei Exemplare in Rom und Eichstätt nachweisbar.

Als achtes Stück folgt: (DERS.), Pastoralschreiben des Bischofs von Eichstätt Karl August an den Clerus seiner Diözese. O. O. und Dr., (1842). 56 S. – Über den weltweiten Katalog nur in Eichstätt und im Stadtarchiv München nachweisbar.

Enthalten sind weitere sechs Werke aus der Zeit von 1832-1841, meist zur bayerischen Kirchengeschichte und zu den sogenannten Kölner Wirren um das Problem der konfessionsverschiedenen Ehen. – Fleckig, gebräunt.