148: SCHÖN, E.,

Komponist (1825-1879). E. Brief mit e. U. Dat. Wien 8. 9. (1)899. 4 S. (16)
Schätzpreis: 200,- €
Ergebnis: 240,- €


Freundschaftliches Schreiben an den Musikkritiker Eduard Hanslick. – Am Beginn zu drei Grillparzer-Artikeln, "die in Wien ausgebreitetes Aufsehen gemacht haben … Ohne Scherz, ich bin sehr oft an der Börse mit der Frage bestürmt worden: Haben Sie den heutigen Grillparzer-Artikel von Hanslick gelesen? … Zu No II bemerke ich, daß ich mir nicht wenig darauf einbilde, daß des armen kleinen Engelberg bei so feierlicher Gelegenheit Erwähnung geschieht." Es folgen Mitteilungen zu einem kleinen Fußleiden und über die eheliche Harmonie und die Vorfreude auf eine Venedigreise von Hanslicks Gattin Sophie, geb. Wohlmuth (1856-1940). – Der Ministerialrat Eduard Schön, der als Dichter und Komponist das Pseudonym E. S. Engelsberg (nach seiner Heimatstadt) verwendete, bezeichnet Hanslick, den er mit "Lieber Mond-Edi" anspricht, hier als seinen Vetter. – Mit Faltspuren.