137: STEINHAUSEN, W., Maler und Lithograph (1846-1924).

E. Widmung mit U. auf einem Doppelbl. mit lithogr. Illustr. Dat. Frankfurt a. M., 7. 3. 1908. 15 x 11,2 cm. Eine halbe Seite. – Mont. in eine deutsche Handschrift auf Papier mit einer Huldigung an Steinhausen: "WILHELM STEINHAUSEN. Ein Freund und Helfer seines Volkes" (von G. Diel). O. O., dat. 19. Mai 1908. 85 nn. Bl. Lwd. d. Zt. mit Blindpr. und goldgepr. Deckeltit. "19. Mai 1908". (etw. berieben und bestoßen). (125)
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Interessantes Ensemble: Ein Gerhard Diel schenkt seiner Mutter, einer großen Verehrerin der Kunst Wilhelm Steinhausens, zu ihrem 50. Geburtstag eine von ihm selbst verfaßte und niedergeschriebene Monographie über den Künstler, ohne wissenschaftlichen Anspruch zwar, aber gewiß ein aufschlußreiches Zeugnis der Rezeption und teils großen, enthusiastischen Verehrung des Künstlers in seiner Zeit. Um dem Ganzen noch ein authentisches Zeugnis Steinhausens beizugeben, hatte der Sohn bei ihm um ein Autograph angefragt, das Steinhausen Diel auch zukommen ließ: "Der unbekannten Verehrerin meiner Kunst widmet dieses Blatt, um das Ihr Sohn Gerhard Diel mich so herzlich bittet, W. Steinhausen". Gegenüber der Widmung die Lithographie nach einer bekannten Christus-Darstellung Steinhausens. – Stellenw. leicht fleckig, gering gebräunt.