132: FERDINAND II., römisch-deutscher Kaiser (1578-1637).

Mandat zur Stärkung der katholischen Konfession. Dat. Wien, 30. 4. 1627. Deutsche Urkunde auf Papier mit e. U., Kanzleiunterschriften und läd. papiergedecktem Siegel. Blattgr.: 43,5 x 58,5 cm. (125)
Schätzpreis: 300,- €
Ergebnis: 500,- €


Kaiser Ferdinand II. verbietet den Unterricht der Landeskinder an "uncatholischen, sectischen" Universitäten, ebenso dürfen Kindstaufen und Hochzeiten nur nach katholischem Ritus abgehalten werden. – Gefaltet, mit tls. alt hinterlegten Einrissen an den Knicken, etw. fleckig, leicht gebräunt.

Beiliegen ein offener Brief von Johannes, Administrator der Pfalz (1612; mit papiergedecktem Siegel), ein Mandat von Maximilian Philipp von Bayern-Leuchtenberg als Regent für Max Emanuel (1679; mit papiergedecktem Siegel) und zwei Mandate von Kaiser Leopold II. (1689). – Aus der Sammlung des Heimatpflegers Hans Roth (1938-2016).