113: BAYERN – SAMMLUNG – Zwölf Briefe

(davon wenige in Abschrift) und ca. 50 Quittungen und Kontrakte mit zus. ca. 60 S. 1643-1799. Fol. – Tls. Doppelblätter, viele mit papiergedecktem Siegel. (17)
Schätzpreis: 800,- €


Reichhaltige Sammlung zur Geschichte von Bayern. – Enthalten: drei Briefe an den jeweiligen Abt von Kloster Benediktbeuern (1674, 1784 und 1799), die Abschrift eines Briefes von Kurfürst Max Emanuel an die Salzmaier zu Traunstein (1701), drei Briefe des kurfürstlichen Regierungssekretärs Karl Anton von Hollersberg an Maria Theresia, Gräfin von Taufkirchen (1769; jeweils mit gestochenen Kopfzeilen, rückseitiger Adresse und papiergedecktem Siegel), ferner ein Brief des Markgrafen Alexander von Brandenburg-Ansbach-Bayreuth mit eigenhändiger Unterschrift an den Obristen seines aus Amerika zurückgekehrten Regiments (1783).

Von den Quittungen und Kontrakten stammen 14 noch aus dem 17. Jahrhundert. – Enthalten: eine Quittung über eine Kriegsanlage (1643), eine Quittung von Maria Veronica Gräfin von Preysing für ihren Sohn Maximilian (1669), acht Quittungen mit eigenhändiger Unterschrift von Antonin Graf von Ruepp (1738-1748) und 28 Quittungen von Johann Caspar Pfau (1696-1711), der vom kurbayerischen Gesandten am Regensburger Reichstag Joseph Ferdinand, Graf von Tattenbach und Rheinstein, für die Übermittlung von Comitial-Korrespondenz entlohnt wurde. – Meist nur leichte Altersspuren. – Beiliegen eine Abschrift des "Gravamen commune collegij principum contra capitulationem Caroli VII.", eine Kanzlei-Ausfertigung eines Mandates von Kaiserin Maria Theresia (1746) und vier gedruckte Mandate (1666-1808).