104: ELISABETH CHRISTINE,

römisch-deutsche Kaiserin (1691-1750). E. Brief mit e. U. "Elisabeth". Dat. Karlsbad, 6. 7. 1732. 4º. 1 1/2 S. (wohl Fragment). Zusammen mit gestoch. Portr. von P. C. Monath bei A. Nunzer auf Trägerpapier mont. und unter Glas gerahmt. (72)
Schätzpreis: 200,- €
Ergebnis: 300,- €


Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel, Gemahlin von Kaiser Karl VI., schreibt an ihre Kusine Sophie Dorothea von Preußen (1687-1757), die Mutter Friedrichs II., daß der Aufenthalt in Karlsbad bald beendet werde: "… nous quiteront le 18 ce séjour …" – Vorhanden ist ein Blatt mit der Anrede am Beginn ("Madame ma Soeur") und der Schlußformel ("Combien je suis de Madame ma Soeur, affectioné Cousine et Soeur"), doch fehlen wohl Teile der zwölf Textzeilen. – Mit Faltspuren und mittig gefaltet, so daß die Unterschrift sichtbar ist.