1008: FONK, P. A.,

Der Kampf für Recht und Wahrheit in dem fünfjährigen Criminal-Processe gegen Peter Anton Fonk von Cöln, von ihm selbst herausgegeben. 2 Tle. in einem Bd. Koblenz, Hölscher, 1822. Mit 2 gefalt. lithogr. Tafeln. VII, 332 S., 2 Bl., 379, 41 S., 1 Bl. Pp. d. Zt. (beschabt, berieben und bestoßen). (6)
Schätzpreis: 120,- €
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Erste Ausgabe. – Peter Anton Fonk (1780-1832) gründete 1815 mit dem Apotheker Franz Schröder in Krefeld eine Branntweinhandlung. Nachdem Schröder mutmaßte, von Fonk betrogen worden zu sein, kam es zu einem Prozeß in Köln. Währenddessen wurde der Vertreter Schröders, Wilhelm Cönen, ermordet aufgefunden. Da lag es nahe, in Fonk den Mörder zu sehen. Der Prozeß erregte großes Aufsehen, Fonk wurde erst 1823 freigesprochen. – Die lithographierten Pläne vom Tatort (nur um ein Jahr zu spät gedruckt, um noch als Inkunabeln der Lithographie zu gelten). – Tafel I mit Einriß, etw. gebräunt und fleckig.